Themen: CH-Politik, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Die Stadt Bern muss ihr geplantes Parkregime in der UNESCO-Altstadt nach einer Niederlage vor Verwaltungsgericht überarbeiten. Das Regime sollte Anwohnende dazu bewegen, ihre Autos vergünstigt im Rathausparking statt in den Gassen abzustellen, damit Gewerbe und Lieferdienste mehr Parkplätze erhalten und das Stadtbild entlastet wird. Anwohnende der Junkerngasse und Gerechtigkeitsgasse wehrten sich dagegen, ihr bisheriges Parkvorrecht von bis zu 48 Stunden aufzugeben. Das Gericht gab ihnen recht und beurteilte die Verordnung als nicht reglementskonform. Der Gemeinderat zieht das Urteil nicht weiter. Verkehrsdirektor Matthias Aebischer hält dennoch am Ziel einer autoärmeren Altstadt fest. Noch im August soll eine neue Erhebung zum illegalen Parkieren in der unteren Altstadt erfolgen. Je nach Ergebnis will die Stadt mit der Kantonspolizei über zusätzliche Kontrollen sprechen. Parallel prüft sie Änderungen am Reglement und eine neue Vorlage.