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Annemasse: «Bienvenue à Beyrouth!», mais il n'y a «PLUS RIEN À LOUER»

Heidi News
Annemasse: «Bienvenue à Beyrouth!», mais il n'y a «PLUS RIEN À LOUER»

Themen: Leben, Ungleichheit, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Romandie, International, Europa

Annemasse erlebt eine akute Wohnungsnot, von der besonders Menschen ohne unbefristeten Vertrag oder Schweizer Einkommen betroffen sind. Immobilienagenturen berichten von kaum verfügbaren Mietobjekten, langen Wartelisten und Dutzenden Bewerbungen für kleine Wohnungen. Ein T2, der früher 700 Euro kostete, werde inzwischen für 1000 Euro vermietet; die Preise erreichten teils 6000 Euro pro Quadratmeter. Der Neubau reicht trotz vieler Baustellen nicht aus: In Haute-Savoie sanken die Verkäufe neuer Wohnungen von 3200 im Jahr 2019 auf 1500 im Jahr 2024, während nur 1200 Wohnungen zum Verkauf angeboten wurden. Die Zahl französischer Grenzgänger in der Schweiz stieg 2024 auf 400'000, darunter 110'000 im Kanton Genf. Hotels und möblierte Studios sind oft dauerhaft belegt, und manche Arbeitssuchende schlafen in Autos. Die angespannte Lage begünstigt zudem betrügerische Vermietungsanzeigen und illegale Besetzungen, wie Fälle rund um die Residenz Clos Greffier zeigen.

Heidi News

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