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Arbeitsintegration: Städte ziehen sich zurück

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Arbeitsintegration: Städte ziehen sich zurück

Themen: CH-Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Die Städte Bern und Biel sowie der Oberaargauer Verein maxi.mumm reichen keine Offerte für die künftig vom Kanton Bern ausgeschriebenen Arbeitsintegrationsprogramme ein. Sie kritisieren das neue, anreizorientierte Vergütungsmodell der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion von Pierre Alain Schnegg. Pauschalen und Prämien würden nur vollständig ausbezahlt, wenn Teilnehmende Programme durchlaufen und vorgegebene Ziele erreichen; bei Abbrüchen verfalle die Entschädigung teilweise oder ganz. Die Organisationen erwarten dadurch jährliche Defizite in Millionenhöhe. In Biel beziffert Gemeinderätin Natasha Pittet das Risiko auf über zwei Millionen Franken. Bern warnt zudem, Menschen ohne oder mit geringer Aussicht auf eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt fänden im neuen Modell keinen Platz. Rund die Hälfte der heutigen Klientinnen und Klienten könnte nach zwei Jahren aus dem System fallen, ohne vorgesehene Anschlusslösung. Die drei Anbieter betreuen derzeit rund 2500 Personen und decken etwa die Hälfte der Bias-Angebote ab. Wie viele Offerten eingegangen sind, teilt die GSI nicht mit.

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