Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, Europa
Cyberangriffe haben in Supermärkten in Belgien, Schweden, Luxemburg, Estland, den Niederlanden und Irland Kühlanlagen beeinträchtigt. Gefriergeräte wurden nachts offenbar aus der Ferne auf Abtauung geschaltet; beim Öffnen der Geschäfte lagen die Temperaturen teils bei 50 Grad über null. Betroffen sind Lebensmittel, die möglicherweise tonnenweise entsorgt werden müssen. Ähnliche Störungen hatte es am 12. Oktober bereits in Frankreich gegeben. Die Europäische Union bezeichnete die Vorfälle als hoch besorgniserregend. In Belgien meldeten Delhaize, Carrefour, Intermarché und Spar Zwischenfälle in Dutzenden Filialen in Flandern und Wallonien. Die föderale Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein, ohne Einzelheiten zu nennen. Bislang bekannte sich niemand zu den Angriffen. Das belgische Zentrum für Cybersicherheit verzeichnet eine Zunahme von Vorfällen, die es mit dem gezielten Einsatz künstlicher Intelligenz in Verbindung bringt.