Themen: Innen-Politik, Geopolitik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Russland/Eurasien
Die Zentrale Ausgleichsstelle nimmt die direkten AHV-Zahlungen an knapp 60 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer in Belarus und Russland wieder auf. Seit Februar 2026 waren die Rentenüberweisungen gestoppt, obwohl laut Bericht keine Rechtsgrundlage dafür bestand. Sanktionen gegen Belarus und Russland sowie Befürchtungen der Banken vor juristischen Folgen hatten zum Zahlungsunterbruch geführt. Betroffene mussten seither auf Ersparnisse zurückgreifen oder unter erschwerten Bedingungen in die Schweiz reisen, um ihre Renten zu beziehen. Die ehemalige SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen, Botschaften in Minsk und Moskau sowie weitere Unterstützende setzten sich für die Betroffenen ein. Nach Medienberichten und monatelangen Bemühungen teilte die ZAS nun mit, ein sanktionsrechtlich unbedenklicher Zahlungskanal sei wieder offen. Ab der folgenden Woche sollen die Renten wieder überwiesen werden. Als Korrespondenzbank fungiert laut ZAS die Raiffeisenbank Wien.