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Basel inspiriert andere Kantone für Direktabzug

Bajour
Basel inspiriert andere Kantone für Direktabzug

Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Basel-Stadt hat am 14. Juni mit 53,4 Prozent einen freiwilligen Direktabzug der Steuern vom Lohn beschlossen. Künftig können zehn Prozent des Bruttolohns in zwölf Monatsbeiträgen direkt abgeführt werden; Angestellte können sich vom System abmelden. Der Kanton will damit Steuerschulden vermeiden und die Belastung einer hohen Jahresrechnung entschärfen. Das von der SP initiierte Modell stösst in anderen Kantonen auf Interesse. Die Baselbieter SP-Landrätin Juliana Weber Killer verlangt, dass grössere Arbeitgeber ihren im Kanton wohnhaften Angestellten den Steuerbetrag automatisch abziehen, sofern diese nicht darauf verzichten. Auch im Solothurner Kantonsparlament wurde ein Vorstoss zur Prüfung des Modells eingereicht. In Zürich haben Mandy Abou Shoak von der SP, Gianna Berger von der Alternativen Liste und Andrea Grossen-Aerni von der EVP eine parlamentarische Initiative lanciert. Dort sollen Unternehmen ab 50 Angestellten einen Lohnanteil ans Steueramt weiterleiten; kleinere Betriebe wären ausgenommen.

bajour.ch

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