Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen, Klima&Energie
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Basel-Stadt budgetiert für 2027 einen Überschuss von 43 Millionen Franken. Finanzdirektorin Tanja Soland führt dies vor allem auf deutlich höhere Gewinnsteuern der Unternehmen zurück: Sie sollen gegenüber dem Budget 2026 um 682 Millionen auf 1,34 Milliarden Franken steigen. Gleichzeitig sind 500 Millionen Franken für die Fonds des Basler Standortpakets vorgesehen. Für die Jahre 2028 bis 2030 rechnet die Regierung dagegen mit jährlichen Defiziten von mindestens 70 Millionen Franken. Die Zahlungen in den nationalen Finanzausgleich steigen gemäss Planung von 230 Millionen Franken 2027 auf 320 Millionen 2030. Dazu kommen hohe Investitionen: 2027 sind 513 Millionen Franken vorgesehen, darunter für Elektrobusse, die Schulhäuser Kleinhüningen und Walkeweg, Gleisanlagen, Fernwärme und den Spiegelhof. Weil Unternehmenssteuern stark schwanken, bleibt die Einnahmenplanung unsicher. Die Regierung will Ausgaben stärker priorisieren und Schwerpunkte bei Klimaschutz, Sicherheit, Berufsbildung und Kultur setzen, um weiterhin ausgeglichene Budgets vorzulegen.