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Baselland will aus der Kita-Krise

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Baselland will aus der Kita-Krise

Themen: CH-Politik, Bildung, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Baselland reagiert auf die Kita-Krise mit einem Gegenvorschlag zur SP-Initiative für Gratis-Kitas. Der Kanton soll neu 25 Prozent der Betreuungskosten übernehmen, während Gemeinden einkommensabhängige Beiträge bis zu einem Jahreslohn von 156’000 Franken leisten. Alleinerziehende müssen mindestens 20 Prozent arbeiten, Lebensgemeinschaften zusammen 120 Prozent. Bei tiefen Einkommen sollen bis zu 95 Prozent der Gebühren zurückerstattet werden. Das Paket kostet den Kanton jährlich rund 35 Millionen Franken; langfristig erwartet die Regierung Rückflüsse durch Arbeitsmarkt-, Steuer-, Bildungs- und Gesundheitseffekte. Hintergrund ist die Abwanderung von Familien und Kita-Personal nach Basel-Stadt, das seine Subventionen 2024 erhöhte. Der Landrat lehnte SVP-Anträge zur Rückweisung und zur Anhebung des Mindestpensums klar ab. Alle Parteien ausser der SVP unterstützen die Vorlage. Die SP erwägt, ihre Initiative bei einem Vierfünftelmehr zurückzuziehen.

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