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Betreuen statt töten: Gemeinderat fordert städtische Taubenschläge

TSRI
Betreuen statt töten: Gemeinderat fordert städtische Taubenschläge

Themen: CH-Politik, Umwelt, Klima&Energie

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der Zürcher Gemeinderat hat eine Motion für den Ausbau städtischer Taubenschläge mit 61 zu 53 Stimmen an den Stadtrat überwiesen. Nach dem Augsburger Modell sollen Tauben an festen Standorten versorgt und ihre Eier durch Gipseier ersetzt werden, um den Bestand ohne Tötungen zu regulieren. Gegner bezweifelten den Nutzen und verwiesen auf Kosten von über zwei Millionen Franken sowie das Problem der Überfütterung durch Privatpersonen. In derselben Sitzung überwies der Rat mehrere Vorstösse zur Anpassung an Hitze: Warnungen an stark erhitzten Orten, ein SMS-Warntool, eine digitale Karte mit kühlen Orten sowie Hitzeschutz in städtischen Gesundheits- und Alterseinrichtungen. Auch schattige Aussenplätze für Schulen an Hitzetagen wurden mit 66 zu 51 Stimmen gutgeheissen. Der Jahresbericht der Ombudsstelle wurde angenommen. Zwei grüne Postulate verlangen zudem den Ausbau und eine einkommensabhängige Vergünstigung städtischer Ferienangebote für Schulkinder.

TSRI

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