Themen: Innen-Politik, Kultur
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Nach dem Brandunglück in Crans-Montana verstärkte Basel-Stadt an der Fasnacht 2026 die Brandschutzkontrollen in Cliquen- und Vereinskellern. Die Gebäudeversicherung prüfte vor der Fasnacht Fluchtwege und Löschmittel und kontrollierte während der Veranstaltung stichprobenweise die zulässige Personenzahl. Die streng eingehaltenen Limiten führten teilweise zu Wartezeiten vor Lokalen und zu Umsatzklagen von Kellerbetreiber*innen. Eine anschliessende Befragung ergibt laut Gebäudeversicherung ein überwiegend positives Bild: Viele Verantwortliche empfanden Kontrollen, Gespräche vor Ort und Unterstützung bei der Umsetzung als hilfreich. Fluchtwege, Löschmittel und die Instruktion des Personals wurden breit als wichtig anerkannt. Kritisiert wurden vor allem kurzfristige Vorbereitung, mangelnde Planungssicherheit, Besuchendenbegrenzungen und Anforderungen an Dekorationen. Für die Fasnacht 2027 bleiben die schweizweit geltenden Regeln zu Fluchtwegen, maximaler Belegung und geeigneten Dekorationsmaterialien bestehen. Auf ein zusätzliches kantonales Feuerverbot wird verzichtet; Informationen und individuelle Beratungen sollen früher erfolgen.