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Braucht Basel Gratis-Verhütungsmittel?

Bajour
Braucht Basel Gratis-Verhütungsmittel?

Themen: CH-Politik, Gesundheit, Gleichstellung

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH, Romandie

Basel-Stadt steht vor der Frage, ob es dem Genfer Modell kostenloser Verhütungsmittel folgen soll. Genf hat als erster Schweizer Kanton einer entsprechenden Initiative zugestimmt; rund 56 Prozent der Stimmenden sagten Ja. Kondome, Pillen, Spiralen, Implantate und die Pille danach sollen kostenlos erhältlich werden. Die konkrete Umsetzung muss noch in einem Gesetzesentwurf geregelt werden. Der Kanton rechnet mit jährlichen Kosten von mehr als 20 Millionen Franken, vorgesehen ist ein Inkrafttreten ab 2028. Auch Neuenburg verfolgt ein ähnliches Ziel: Das Parlament befürwortete dort eine kostenlose Abgabe für alle Personen unter 30 Jahren. Auf Bundesebene scheiterten wiederholt Vorstösse für gratis Verhütung. Die Baselbieter SP-Nationalrätin und Fraktionspräsidentin Samira Marti lancierte zwei Versuche; die jüngste Motion wurde 2024 abgeschrieben. Der Bundesrat verwies dabei auf die Zuständigkeit der Kantone.

bajour.ch

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