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Budget der Kandidaten: Von Briefmarken zu «keine Auskunft»

Zentralplus
Budget der Kandidaten: Von Briefmarken zu «keine Auskunft»

Themen: CH-Politik, Partei-Politik, Demokratie

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Im Zuger Wahlkampf müssen Kandidierende ihre persönlichen Ausgaben noch nicht deklarieren. Auf Anfrage verweigerten mehrere amtierende Regierungsräte dennoch Angaben zu ihrem Wahlkampfbudget. FDP-Baudirektor Florian Weber und FDP-Innendirektor Andreas Hostettler geben keine Auskunft; eine Begründung liefern sie nicht. Auch Finanzdirektor Heinz Tännler und Bildungsdirektor Stephan Schleiss von der SVP beantworten die Fragen zu ihren Budgets nicht und begründen dies ebenfalls nicht. Alle amtierenden Regierungsräte treten erneut an. Sicherheitsdirektorin Laura Dittli von der Mitte verweist auf die Angaben ihrer Parteipräsidentin Manuela Käch. Demnach sind die Wahlkampfbudgets der Regierungsratsmitglieder vollständig im Gesamtbudget der Zuger Kantonalpartei enthalten. Bereits zuvor waren die Ausgaben der jeweiligen Kantonalparteien mit wenigen Ausnahmen aufgeschlüsselt worden. Die Höhe privater Mittel für Plakate, Flyer und Anzeigen bleibt bei den auskunftsverweigernden Kandidaten offen.

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