Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen, Gleichstellung
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Der Berner Stadtrat hat die Budgetberatung für 2027 begonnen. Der Gemeinderat rechnet bei Gesamtausgaben von 1,54 Milliarden Franken mit einem Defizit von 2,5 Millionen Franken. Wegen anstehender Investitionen soll die Verschuldung dennoch um 90 Millionen auf 1,68 Milliarden Franken wachsen. Über 170 Änderungsanträge liegen vor. Anträge zur Senkung oder Erhöhung des Steuersatzes wurden klar abgelehnt; dieser bleibt bei 1,54. Der Rat beschloss jedoch, dass Mittel für die Energie- und Klimastrategie 2035 künftig eingeplant und Budgetkürzungen transparenter ausgewiesen werden müssen. Für die Präsidialdirektion bewilligte er Mehrausgaben von 575'000 Franken. Darunter sind 300'000 Franken für Konzeption, Infrastruktur und Miete eines queeren Begegnungsraums, 80'000 Franken zur Belebung der Schützenmatte und Gewaltprävention, 75'000 Franken für das Museumsquartier, 70'000 Franken für Seenotrettung durch Sea Eye sowie 50'000 Franken für eine Recherche zum städtischen Diskriminierungsschutz. Die Beratung der übrigen Direktionen folgt in der nächsten Woche.