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Cardioband-Skandal: The Inside Job – Inside Paradeplatz

Inside Paradeplatz
Cardioband-Skandal: The Inside Job – Inside Paradeplatz

22.5.2026 Das Zürcher Universitätsspital (USZ) und ihre Schwester-Organisation, die Uni Zürich, betonen, sie hätten nichts vom grossen Cardio-Reibach erhalten. Da geht es um knapp 700 Millionen Dollar, welche der US-Multi Edwards den Erfindern des Herz-Implantats versprachen. Am Ende flossen 390 Millionen. 70 Menschen starben am USZ. Jetzt zeigt sich, dass hohe Edwards-Manager auf beiden Seiten des Tisches sassen, als der Deal aufgegleist wurde. Sie waren bei Edwards als Kader angestellt, gleichzeitig hatten sie Patente fürs Cardioband unter ihrem Namen eingetragen. Zudem hatten sie enge Links nach Israel. Dort war die Firma Valtech zuhause. Sie hatte die Rechte am Cardioband und wurde von den Investoren 2017 ans US-Pharma-Unternehmen verkauft. Die Edwards-Manager registrierten die Patente lange vor dem Deal. Damals warnten Spezialisten, die nah an der Entwicklung des minimalinvasiven Verfahrens waren, vor dem Gebrauch beim Menschen. Ihre Forschung hatte gezeigt, dass die Methode nicht funktionieren würde. Insbesondere hielten Schrauben im pulsierenden Herz-Gewebe nicht. Diese sollten das Cardioband in den Herzkammern befestigen. Sie fielen heraus. Die Warnungen erreichten die oberste Edwards-Spitze. Der damalige CEO des börsenkotieren US-Unternehmens liess sich davon nicht beeindrucken.

insideparadeplatz.ch

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