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Cardioband-Skandal: The Inside Job

Inside Paradeplatz
Cardioband-Skandal: The Inside Job

Themen: Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur, International, Nordamerika

Der Verkauf des Herzimplantats Cardioband an das US-Unternehmen Edwards steht im Zusammenhang mit möglichen Interessenkonflikten und dem Einsatz des Produkts am Universitätsspital Zürich. Edwards versprach den Erfindern knapp 700 Millionen Dollar, zahlte aber insgesamt 390 Millionen. Zwei Edwards-Kader, die an Patenten beteiligt waren, sassen laut Darstellung bei der Vorbereitung des Geschäfts auf beiden Seiten. Spezialisten hatten bereits früh vor der Methode gewarnt, weil Befestigungsschrauben im pulsierenden Herzgewebe nicht halten würden. Edwards kaufte die israelische Firma Valtech, der Cardioband gehörte, 2017 für zunächst 340 Millionen Dollar und später weitere 50 Millionen. Am USZ setzte der damalige Klinikchef Francesco Maisano das Implantat bei mehreren Patienten ein; 70 Menschen starben am Spital. Die FDA untersucht den Fall, auch die Börsenaufsicht SEC soll sich damit befassen. Ein Video einer Operation von 2016 soll einen Riss des Drahts herausgeschnitten haben.

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