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Sterne-General stürzt Flugsicherung ins Elend

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Sterne-General stürzt Flugsicherung ins Elend

Aldo Schellenberg lässt sich nicht gerne kritisieren. Schnell meldet sich sein Anwalt. Die Bad news muss er sich selber vorwerfen. Unter dem einstigen Dreisterne-General der Schweizer Armee zerfällt die Flugsicherung vor aller Augen. Gestern musste wegen Schellenbergs Skyguide der Anflug auf Zürich-Kloten gedrosselt werden. Verspätungen waren die logische Folge. Es handelt sich um den jüngsten Vorfall in einer langen Reihe. Immer wieder versagt die IT der Flugsicherung. Das war auch gestern die Ursache. Die Techniker stellen eine neue Version des Programms aktiv. Und bumm: Mattscheibe. 2022 musste die Skyguide den ganzen Luftraum leeren. Stundenlang war die Aviatik-Schweiz zu. Rolladen zu. Damals war Schellenberg erst normales Mitglied im VR der Flugsicherung. Er kam 2021 ins Gremium. Doch er sollte der starke Mann werden der wichtigen Behörde. Schon zwei Jahre später, im Frühling 2024, war es so weit. Schellenberg for President. Der einstige Kommandant der Luftwaffe, der sich das F-35-Debakel nicht ankreiden lassen will, hatte den Thron in Dübendorf bestiegen. Inzwischen sind dort zwei Schellenberg-Jahre vergangen. Und jetzt nehmen die Krisen nicht ab, sondern sie beschleunigen sich. Kürzlich kündigte die Skyguide einen Abbau von 200 Stellen an. Horrend für so einen Staatsbetrieb. Das Ausland hat keinen Bock mehr auf die exorbitanten Gebühren der Schweizer. Deshalb ist nichts mehr heilig. Neben Dübendorf betreibt die Skyguide in Genf ein zweites Vollcenter. Eines der beiden könnte bald Geschichte sein. No more Tabus. Auf lange Zuschauen, wie es den Anschein machte, ist jetzt helle Panik im Kontrollraum der Flugsicherung ausgebrochen. Mit General Schellenberg am Drücker.

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