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Die Schweiz als Magnet der weltweiten Kaufkraft

Infosperber
Die Schweiz als Magnet der weltweiten Kaufkraft

Themen: Migration/Asyl, Wirtschaft/Finanzen, Ungleichheit

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Werner Vontobel kritisiert eine Wirtschaftspolitik, die mit tiefen Steuern und guten Rahmenbedingungen gut bezahlte Zuwanderer sowie reiche Steuerflüchtlinge anziehe. Zwischen 2014 und 2024 seien jährlich durchschnittlich 86’000 Arbeitskräfte ohne Asylsuchende samt Angehörigen zugewandert. Zwar verbesserten sie die Staatsfinanzen und das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Rentnern, doch ihre Kaufkraft ziehe zusätzliche Arbeitskräfte für Bau, Dienstleistungen und Infrastruktur nach sich. Hohe Einwanderung bedeute mehr Wohnungen, Verkehr, Schulen, Spitäler und Energieanlagen und verstärke laut Vontobel Mietdruck und Ungleichheit. Als Beispiel nennt er Adliswil, wo zusätzliche Quellensteuern von Neuzuzügern 2025 einen unerwarteten Überschuss brachten. Den Wachstumsgewinn durch die Personenfreizügigkeit beurteilt er als gering. Zudem kritisiert er die Anwerbung von Pflegepersonal aus Ländern mit tieferer Versorgungsdichte. Als mögliche Alternativen nennt er höhere Produktivität, ein höheres Rentenalter und längerfristig eine höhere Geburtenrate.

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