Themen: Innen-Politik, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Tessin
Der Bericht der zwei Subkommissionen der parlamentarischen Oberaufsicht zum Fall Zali wird vorerst nicht dem Tessiner Grossen Rat vorgelegt. Die Kommissionen für Geschäftsprüfung sowie für Justiz und Rechte verlangten nach einer nicht öffentlichen gemeinsamen Sitzung weitere Abklärungen. Untersucht wird eine Sitzung, die der ehemalige Regierungsrat Claudio Zali wegen eines inhaftierten 14-Jährigen einberufen hatte. Der Jugendliche ist der Sohn einer Person, die Zali kannte. Die Berichterstattenden Cristina Maderni von der FDP und Fiorenzo Dadò von der Mitte sollen nun zusätzliche Informationen einholen und Bewertungen vornehmen. Maderni erklärte, aus den beiden Kommissionen seien wichtige Hinweise zum vorgelegten Dokument gekommen; zu den Einzelheiten äusserte sie sich nicht. Nach den technischen Abklärungen und den Antworten auf entsprechende Anfragen sollen die Kommissionen in einigen Wochen erneut zusammentreten und eine aktualisierte Fassung beraten.