Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Ein Cyberangriff auf den Softwareanbieter PK Softech AG könnte auch Daten der Pensionskasse der Stadt Zürich betreffen. Die PKZH plante den Wechsel zur Software des Anbieters auf Anfang 2027, führte jedoch bereits Tests mit Daten von Versicherten durch. Nach aktuellem Kenntnisstand ist deshalb möglich, dass diese Testdaten abgeflossen sind und im Darknet auftauchen. Bei anderen betroffenen Vorsorgeeinrichtungen, darunter der Pensionskasse des Bundes Publica, wird ein Abfluss besonders sensibler Personendaten vermutet. Dazu zählen Namen, Adressen, AHV-Nummern, Löhne, Vorsorgeguthaben sowie Angaben zu Ehe- oder Lebenspartnern. Bei der PKZH könnten damit auch Daten von Stadtangestellten, Stadträt:innen oder Stadtpolizist:innen betroffen sein. Die Pensionskasse zählt 41’000 Versicherte und verwaltet rund 25 Milliarden Franken. Laut ihrer Mitteilung sind die Vorsorgegelder nicht betroffen. Publica rät Versicherten, E-Mails und SMS mit Bezug zur Pensionskasse besonders sorgfältig zu prüfen, da Phishingversuche möglich seien.