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Cyberangriff: Pensionskassen informieren unterschiedlich

Hauptstadt
Cyberangriff: Pensionskassen informieren unterschiedlich

Themen: KI/Digital, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Ein Cyberangriff auf einen Softwarelieferanten betrifft neben der Pensionskasse des Bundes auch die Bernische Lehrerversicherungskasse und die Bernische Pensionskasse. Bei der BLVK sind rund 31’000 Versicherte und Rentenbeziehende betroffen, bei der BPK rund 60’000. Ob persönliche Daten abgeflossen sind, blieb bei beiden Kassen zunächst unklar. Die BLVK meldete den Angriff den zuständigen Stellen und erstattete Strafanzeige, informierte ihre Versicherten aber vorerst nur über ihre Website. Direktor Thomas Keller will erst bei einem bestätigten Datenabfluss direkt schreiben. Die BPK verschickte dagegen am 14. Oktober einen persönlichen Brief. Einen Tag später korrigierte sie ihre erste Einschätzung, wonach keine Hinweise auf betroffene Daten bestanden: Kundendaten seien abgeflossen, unklar bleibe jedoch, ob darunter Daten ihrer Versicherten seien. Namen, Adressen, AHV-Nummern, Lohnangaben oder Angaben zu Angehörigen könnten Phishing-Versuche glaubwürdiger machen. Die Kassen und das Bundesamt für Cybersicherheit raten, ungewöhnliche Anfragen kritisch zu prüfen, keine Daten oder Codes weiterzugeben und verdächtige Links zu meiden.

hauptstadt.be

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