Themen: CH-Politik, Demokratie, Bildung
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Am 27. September stimmen Zürcher:innen über fünf städtische und zwei kantonale Vorlagen ab; hinzu kommen die eidgenössische Neutralitäts- und Ernährungsinitiative. In der Stadt stehen zwei konkurrierende Hochhausregelungen zur Wahl: Der Stadtrat will die Gebiete insgesamt erhalten und Gestaltungspläne ab 80 Metern verlangen, der Gemeinderat will die Flächen reduzieren und die Schwelle auf 60 Meter senken. Weitere kommunale Vorlagen betreffen höhere Entschädigungen für Gemeinderät:innen, jährlich 7,3 Millionen Franken Zusatzkredit für das Kunsthaus, einen ÖV-Infrastrukturkredit von 80 Millionen Franken und neue Grundlagen für die Asyl-Organisation Zürich mit 42,5 Millionen Franken Kapital. Kantonale Abstimmungen betreffen zusätzliche Zeitgutschriften für Lehrpersonen bei erwarteten Mehrkosten von 83 Millionen Franken jährlich sowie die Ausweitung der Duldungspflicht für assistierten Suizid auf alle Pflegeheime. Parteien und Behörden sind bei den Vorlagen unterschiedlich positioniert.