Themen: Klima&Energie, Umwelt
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Die Buchen in den nordwestschweizer Wäldern leiden erneut sichtbar unter der Trockenheit. Bereits während der grossen Sommerdürre 2018 hatten sie in der Region zu kränkeln begonnen. Ueli Meier, damals Chef des Amts für Wald beider Basel, prognostizierte damals besonders für Buchen an sonnigen Standorten eine schlechte Zukunft, falls sich das Klima weiter verändere. Stattdessen sollten vermehrt trockenheitsverträglichere Baumarten wie Eiche, Elsbeere und Nussbaum gesetzt werden. Acht Jahre später bestätigt sich diese Einschätzung nach der Darstellung auf der Hemmiker Höhe. Viele Buchen leuchten fuchsrot, und nicht alle dürften im Frühling wieder austreiben. Eine dort nahe beieinander stehende Eiche und Buche verdeutlichen den Unterschied: Die Buche werde das Jahr 2026 voraussichtlich nicht überleben, während die Eiche trotz Dürre gesund und saftig grün erscheine. Der Anblick gilt als Hinweis darauf, dass sich die Baumarten in den Wäldern an die veränderten Bedingungen anpassen müssen.