Themen: Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion schliesst eine technisch mangelhafte Befestigung der Gipsplatten als Ursache des Deckeneinsturzes im Regierungszimmer nicht aus. Die betroffenen Platten dürften jedoch nicht bei der jüngsten Sanierung, sondern bereits Anfang der 2000er-Jahre eingebaut worden sein. Vorrang hat nun die Prüfung, ob weitere Räume gefährdet sind. Das Regierungsgebäude in Liestal bleibt aus Sicherheitsgründen mindestens bis Ende Woche geschlossen. Rund 70 Mitarbeitende wurden ins Homeoffice geschickt. Der Liestaler Einwohnerrat und der Landrat müssen ihre anstehenden Sitzungen an anderen Orten abhalten; der Landrat wählt dabei auch sein Präsidium. Die Landeskanzlei sucht nach Ersatzräumen. Als sich am Montagmittag die gesamte Deckenverkleidung löste, hielt sich niemand im Regierungszimmer auf, weshalb niemand verletzt wurde. Der Raum ist bis zum Abschluss der Abklärungen versiegelt; Bilder werden aus untersuchungstechnischen Gründen nicht veröffentlicht.