Themen: Krieg&Frieden, Geopolitik, Technologie
Regionen: International, Europa
Deutschland und Grossbritannien intensivieren ihre militärische und rüstungsindustrielle Zusammenarbeit. Grundlage sind mehrere Vereinbarungen seit 2021, darunter das Trinity House Agreement von 2024 und der Kensington-Vertrag von 2025. Deutsche Unternehmen wie Rheinmetall, Stark Defence und Helsing bauen im Vereinigten Königreich Schützenpanzer, Artillerieteile sowie KI-gesteuerte Luft- und Unterwasserdrohnen. Zu den wichtigsten Vorhaben zählen weitreichende Präzisionswaffen, darunter Hyperschallraketen mit über 2000 Kilometern Reichweite, die um 2034 einsatzbereit sein sollen. Sie sind laut Darstellung auch auf Angriffe gegen Ziele tief in Russland ausgerichtet. Nach einem Bericht von «The Telegraph» erwägt Berlin ausserdem eine Beteiligung an britischen Nuklearstreitkräften. Zunächst könnten Bundeswehr-Patriot-Systeme die U-Boot-Basis Faslane in Schottland schützen. Langfristig wird über finanzielle Beiträge, gemeinsame Waffensysteme und dadurch möglichen deutschen Einfluss auf britische Nuklearkräfte nachgedacht. Ziel sei auch, die Abhängigkeit von US-Trident-Raketen zu verringern.