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Die Mär der hochsubventionierten chinesischen Autos

Infosperber
Die Mär der hochsubventionierten chinesischen Autos

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Technologie

Regionen: International, Europa, China

Ein Vergleich von BYD und Volkswagen soll zeigen, dass in Deutschland hergestellte VW-Autos 2023 pro Fahrzeug rund 3300 Euro an Subventionen erhielten und damit stärker gefördert wurden als in China produzierte BYD-Autos. Der Autor bestreitet den Vorwurf, chinesische Elektroautos verdankten ihren Exporterfolg vor allem übermässigen Staatsbeihilfen. Er führt diesen auf technischen Vorsprung, günstigere Rohstoffe und Arbeitskosten sowie Massenproduktion zurück. Kritisiert werden OECD und Kieler Institut, weil sie Subventionen im Verhältnis zum Konzernumsatz statt pro produziertem Fahrzeug verglichen und wesentliche Förderformen deutscher Hersteller nicht ausreichend einbezögen. Auch die Behandlung vergünstigter Kredite und die Nichtberücksichtigung von Inflation würden die Vergleiche verzerren. Die EU erhebt auf reine chinesische Elektroautos zusätzlich zum regulären Zoll Strafzölle; für BYD beträgt die Gesamtbelastung laut Beitrag 27 Prozent. Diese Zölle bezeichnet der Autor als protektionistisch. Langfristig könnten chinesische Hersteller auch durch Produktion in Europa konkurrenzfähig bleiben.

Infosperber

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