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Die seltsamen Zins-Rechnungen der UBS

Infosperber
Die seltsamen Zins-Rechnungen der UBS

Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

UBS-Chef Sergio Ermotti warnt, zusätzliche Kapitalanforderungen könnten jährlich drei Milliarden Dollar kosten, die letztlich Kunden und Mitarbeitende träfen. Im Streit geht es unter anderem um 13 Milliarden Franken zusätzliches Eigenkapital. Werner Vontobel rechnet vor, dass die UBS bei einer entsprechenden Erhöhung zugleich Schulden abbauen könnte. Er veranschlagt die Zinsdifferenz zwischen langfristigem Fremdkapital und AT1-Anleihen auf rund 1,1 Prozent, was Mehrkosten von etwa 143 Millionen Dollar ergäbe. Bei einer Kapitalerhöhung und Eigenkapitalkosten von 10,5 Prozent gegenüber Schuldzinsen von 5,5 Prozent resultierten nach seiner Rechnung 650 Millionen. Die UBS verweist hingegen auf einen gesamten zusätzlichen Kapitalbedarf von rund 37 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit der Credit-Suisse-Übernahme. Vontobel verlangt nachvollziehbare Angaben dazu, wie höheres Eigenkapital die Fremdkapitalkosten senkt. Schon eine Verbilligung der Finanzierung um zwei Promille könne bei 1600 Milliarden Dollar Schulden drei Milliarden kompensieren.

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