Themen: CH-Politik, Technologie
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Der Zuger Regierungsrat hat das ÖV-Angebot für die Fahrplanjahre 2027 und 2028 beschlossen. Wegen steigender Kosten und ausbleibender Bundesfinanzierung beschränkt sich der Kanton auf notwendige und bereits geplante Anpassungen. Finstersee erhält weiterhin keine direkte Erschliessung; auch Ausbauwünsche aus Walchwil und Oberägeri werden abgelehnt. Die Linie 648 wird künftig auf Rotkreuz–Cham beschränkt, während die Linie 644 den Abschnitt Cham–Knonau übernimmt, um Anschlüsse an die S5 zu verbessern. Ab 2028 soll die Linie 607 im Halbstundentakt bis ins Papieri-Areal in Cham fahren. Zusätzliche Kurse zwischen Zug und Walchwil bleiben bestehen, während die Linie 631 wegen einer Strassensanierung umgeleitet und auf einen Halbstundentakt reduziert wird. Die kantonale Abgeltung darf 2027 höchstens 44,3 Millionen und 2028 45,5 Millionen Franken betragen. Baar plant zudem einen Versuchsbetrieb mit einem Ortsbus. Bis Ende 2026 sollen knapp 70 Prozent der ZVB-Flotte elektrisch fahren.