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Digitale Jugendarbeit, Stadtfinanzen, Trottoir-Streit

Hauptstadt
Digitale Jugendarbeit, Stadtfinanzen, Trottoir-Streit

Themen: CH-Politik, KI/Digital, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Der Berner Stadtrat will digitale Kinder- und Jugendarbeit als festen Bestandteil städtischer Angebote verankern. Eine Mehrheit unterstützte den Vorstoss aus dem Umfeld der zurückgetretenen Juso-Stadträtin Sofia Fisch. Diskutiert wurden anonyme Onlineberatung, Medienkompetenz sowie Prävention gegen Cybermobbing und Onlinesucht; Jugendliche sollen an der Ausgestaltung beteiligt werden. Kritische Stimmen warnten vor zusätzlicher Bildschirmzeit und einem Ausbau staatlicher Angebote ohne ausgewiesenen Bedarf. Der Rat genehmigte ausserdem Jahresbericht und Rechnung 2025 mit 46 zu 4 Stimmen bei 11 Enthaltungen. Die Stadt erzielte einen Überschuss von 1,7 Millionen Franken; für 2027 ist ein Defizit von 2,5 Millionen vorgesehen. Mit 51 zu 8 Stimmen überwies der Rat zudem ein Postulat für höhere Gebäude in der Zone für Fahrende im Buech. Eine FDP/Mitte-Initiative verlangt ferner mobile Präsentationselemente für Geschäfte ohne Schaufenster.

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