Themen: Technologie
Regionen: International, Europa
Der Eisenbahnunfall von Urda in der spanischen Provinz Toledo hat zwölf ausländische Todesopfer gefordert. Die Behörden nennen vier US-Amerikanerinnen oder US-Amerikaner sowie Opfer aus Frankreich, Kanada, Japan, Tunesien, Portugal, Mexiko, Tschechien und Argentinien. Von insgesamt 69 Toten wurden laut forensischen Fachleuten und Polizei 66 identifiziert. Zwei australische und eine japanische Person gelten weiterhin als vermisst. Ein Zug der staatlichen Renfe fuhr auf derselben Strecke von hinten auf einen Zug des privaten Betreibers Iryo auf. Dieser hatte wegen einer Computerstörung im Signalsystem anhalten müssen. Es handelt sich um Spaniens zweites schweres Zugunglück des Jahres 2026, nachdem im Januar in Andalusien 46 Menschen starben. Das Unglück ereignete sich während des Wahlkampfs für die Parlamentswahl vom 29. November.