Themen: Bildung, Gesellschaft, Innen-Politik
Regionen: International, Europa
Französische Schüler- und Studierendenorganisationen kündigen nach den Herbstferien neue Blockaden von Gymnasien und Universitäten an. Die Bewegung läuft seit sechs Wochen; Aktionen sind insbesondere für Montag, Dienstag und Donnerstag geplant. Auch Beschäftigte sollen am Donnerstag für höhere Kaufkraft demonstrieren und streiken. Die Regierung hatte vergangene Woche unter anderem den schrittweisen Ersatz der Zulassungsplattform Parcoursup bis 2028, den Verzicht auf geplante Stellenstreichungen, 500 zusätzliche Stellen, höchstens 28 Schülerinnen und Schüler pro Klasse im zweiten Gymnasialjahr sowie 15'000 zusätzliche Studienplätze zugesagt. Den Jugendverbänden reichen diese Schritte nicht. Sie verlangen zehn Milliarden Euro für Bildung und Hochschulen sowie die Abschaffung von Parcoursup. Schulleitungen befürchten Konflikte zwischen Blockadebefürwortern und Jugendlichen, die Unterricht besuchen wollen. Die Polizei will die Präsenz an Schulen nach früheren Ausschreitungen verstärken.