Themen: CH-Politik, Klima&Energie, Ungleichheit
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Ein Mitlancierer des erfolglosen Referendums gegen die Energiestrategie 2050 zieht aus der Abstimmung vom 21. Mai 2017 politische Lehren. Damals stimmten rund 58 Prozent der Stimmberechtigten der Vorlage zu. Der Autor sieht seine Warnungen vor höheren Strompreisen und Versorgungsrisiken inzwischen bestätigt und kritisiert, dass die späteren Kosten bei politischen Weichenstellungen zunächst wenig sichtbar seien. Für die angekündigte Vernehmlassung zur Klimapolitik nach 2030 erwartet er eine Wiederholung dieses Musters. Der geplante Ausbau des Emissionshandels, Regeln zur CO₂-Entnahme aus der Luft und die Ausrichtung auf Netto-Null verursachten aus seiner Sicht hohe Kosten bei unmessbarem Einfluss der Schweiz auf das Weltklima. Besonders belastet würden Haushalte mit kleinen Budgets. Er plädiert dafür, Klimapolitik an Sicherheit, Auskommen und Freiheit zu messen und stärker auf Anpassung zu setzen: Hochwasserschutz, hitzetaugliche Pflegeheime und Wasserversorgung bei Trockenheit.