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F-35 Desaster – ein Insider packt aus

Inside Paradeplatz
F-35 Desaster – ein Insider packt aus

Themen: CH-Politik, Technologie, Geopolitik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Nordamerika

Die Schweizer F-35-Beschaffung über sechs Milliarden Franken steht im Zentrum eines Buchs von «Bernhardt Iklé», das sich als fiktive, aber auf Erfahrungen, Quellen und Indizien gestützte Rekonstruktion präsentiert. Der Beitrag hält mehrere Aussagen für öffentlich belegbar: Für den F-35 seien nachträglich tiefere Flugstunden gerechnet worden, das Immobilien-Kostendach von 120 Millionen Franken sei inzwischen auf mindestens 250 Millionen gestiegen, und ein AMRAAM-Paket erscheine nicht in einer US-Notifikation von 2020. Das Buch behauptet zudem, Armasuisse habe 2023 nachträgliche US-Vertragsauflagen zu täglichen Startpasswörtern, Ersatzteilen, Softwarelizenzen und der Stealth-Beschichtung erhalten. Diese Vorwürfe sind laut Beitrag nicht vollständig öffentlich überprüfbar. Auch mögliche Mängel der Simulation in Fort Worth und ein möglicher Ausschluss des Gripen-E bleiben unbelegt. Verteidigungsminister Martin Pfister sagte im Juni 2026, die Schweiz hätte den Jet auch ohne Fixpreis gewählt.

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