Themen: CH-Politik, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Ein Kommentar zum Schweizer F-35-Kauf entwirft ein hypothetisches Szenario, in dem US-Anbieter bei der Beschaffung auf den Hauptverantwortlichen der Projektabwicklung eingewirkt haben könnten. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ein Fixpreis lediglich mündlich oder indirekt zugesichert worden sei, obwohl er im Vertrag nicht ausdrücklich garantiert werde. Der Text stellt zudem die Möglichkeit in den Raum, dass dem Projektverantwortlichen bei einer Vertragsannahme persönliche Vorteile angedeutet worden sein könnten. Diese Unterstellung bezeichnet der Autor selbst als unverschämt, hält aber eine parlamentarische Untersuchungskommission für nötig, um sie auszuräumen und Vertrauen wiederherzustellen. Bis zum Ergebnis einer Untersuchung gelte für sämtliche Beteiligten die Unschuldsvermutung. Die F-35-Verantwortlichen hätten sich bisher nicht geäussert. Viola Amherd müsse nach Ansicht des Autors erklären, ob sie den Vertrag vollständig gelesen habe und weshalb sie auf mündliche Zusicherungen zum Preis vertraut habe.