Themen: Gesellschaft, Innen-Politik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
AXA registrierte 2025 bei den von ihr versicherten Haushalten vier Prozent mehr Einbrüche als im Vorjahr und 15 Prozent mehr als 2022. Seit 2020 beobachtet der Versicherer einen jährlichen Anstieg. Die Schadenssumme überschritt 22 Millionen Franken, neun Prozent mehr als 2024 und 60 Prozent mehr als drei Jahre zuvor. Pro Einbruch zahlte AXA durchschnittlich mehr als 7000 Franken, 30 Prozent mehr als 2022. Als Gründe nennt der Versicherer wertvollere Gegenstände, höhere Preise und deutlich mehr Grossschäden über 30'000 Franken. AXA wertet deren Häufung als Hinweis auf zunehmende professionelle, organisierte Kriminalität. Zwischen 2019 und 2025 lag Genf mit 8,4 Einbrüchen pro 1000 Haushalte weit über dem Schweizer Durchschnitt von 3,3; im Tessin waren es 1,8. Besonders betroffen sind Dezember sowie der 24. und 31. Dezember. AXA empfiehlt, Türen und Fenster stets abzuschliessen sowie Anwesenheit durch Nachbarschaftshilfe und Zeitschaltuhren vorzutäuschen.