Themen: CH-Politik, Partei-Politik, Leben
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Zürcher GLP fordert, Wohn- und Zentrumszonen auch am Zürichberg stärker aufzuzonen. Laut Co-Fraktionspräsident Sven Sobernheim könnte dort mit dichterer Bebauung Platz für doppelt so viele Menschen entstehen. Die Partei hat deshalb eine Einwendung gegen die laufende Revision der Bau- und Zonenordnung eingereicht. Das neue Baureglement der Stadt sieht höhere Ausnützung vor allem in Quartieren im Norden und Westen vor, darunter Albisrieden, Altstetten, Oerlikon, Affoltern, Seebach und Schwamendingen. Der Zürichberg ist davon ausgenommen. Die GLP kritisiert diese ungleiche Belastung und erwartet von Aufzonungen neben Wohnraum auch millionenschwere jährliche Mehrwertabgaben. SP und AL warnen vor Abrissen älterer Häuser. Sobernheim hält entgegen, Ersatzneubauten müssten der Allgemeinheit substanziell mehr Wohnraum bringen. Die Stadt prüft rund 500 Eingaben. Am Zürichberg erschweren zahlreiche kleine private Eigentümerschaften grössere Entwicklungsprojekte.