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Götterdämmerung im Offshore-Banking

Inside Paradeplatz
Götterdämmerung im Offshore-Banking

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Geopolitik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, China

Vermögensverwalter in Hongkong betreuen laut dem Beitrag erstmals mehr grenzüberschreitende Vermögen als Schweizer Privatbanken. Das dort verwaltete Volumen wird auf 2,9 Billionen Dollar beziffert, rund 60 Prozent stammen aus dem chinesischen Festland. Hongkong profitiere damit vom Wirtschaftswachstum Chinas, während die Schweiz vor allem bestehende Vermögen verwalte. Reiche Kundinnen und Kunden streuten ihr Kapital zunehmend nicht nur aus steuerlichen Gründen, sondern auch als Absicherung gegen Sanktionen und politische Eingriffe. Der Beitrag beschreibt zwei Finanzachsen: Hongkong und Singapur im Osten sowie Schweiz, Vereinigte Arabische Emirate und USA im Westen. Für die Schweiz sei dies ambivalent: Sie bleibe attraktiv für europäisches Vermögen, verliere jedoch an direktem Zugang zu asiatischen Strömen. Banken bauten deshalb Zweitsitze in Asien auf. Stabilität allein reiche möglicherweise nicht mehr aus, um die frühere Zentralität des Schweizer Finanzplatzes zu bewahren.

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