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Im «Provisorium» werden Food-Start-ups erwachsen – dank günstigen Mieten der Stadt

TSRI
Im «Provisorium» werden Food-Start-ups erwachsen – dank günstigen Mieten der Stadt

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Kultur, Umwelt

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der gemeinnützige Verein Provisorium hat am Sihlquai 340 beim Escher-Wyss-Platz einen neuen Standort bezogen. Nach acht Jahren in der alten Buchmann-Bäckerei beim Bahnhof Binz stehen dem seit 2017 bestehenden Reallabor für nachhaltige Ernährung nun für fünf Jahre hellere und zentralere Räume zur Verfügung. Mehr als 30 Food-Start-ups nutzen den Ort als Co-Working-Space, Produktionsfläche, Veranstaltungsraum und Experimentierfeld. Dazu gehören die Haferglacé-Produzentin Gelavena, Luya, die Brauereien Gsöff, Sihlpferd und Diavolo sowie die Getränkestation Wonderfill. Das Provisorium versteht sich als Inkubator für kleine Projekte, die später eigenständig wachsen können. Günstige Mieten der Stadt ermöglichen den niederschwelligen Zugang zur Infrastruktur; bei marktüblichen Preisen wäre dies laut Co-Geschäftsleiterin Daniela Fischer nicht möglich. Das Team möchte die ehemalige Stadtküche wieder stärker für die Bevölkerung öffnen. Geplant ist auch ein Gastroangebot, für das noch Bewilligungen, Umbauten und Geld fehlen. Workshops behandeln unter anderem Foodwaste und Lacto-Fermentation.

tsri.ch

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