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„In Baar könnte Vontobel 40 Millionen Steuern sparen“

Inside Paradeplatz
„In Baar könnte Vontobel 40 Millionen Steuern sparen“

Themen: Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz, Zürich/Winterthur

Vontobel plant offenbar den Wegzug von Zürich nach Baar. Laut Hans Geiger könnte die Privatbank dort ohne OECD-Mindeststeuer bis zu 40 Millionen Franken an Steuern sparen. Wegen der Mindeststeuer verbleibe jedoch nur noch ein Vorteil von rund 20 Millionen Franken. Als entscheidenden Grund für den Standortwechsel nennt Geiger deshalb nicht die Steuerersparnis, sondern den Platzbedarf. Der Beitrag verweist zudem auf frühere Kritik an der Steuerpraxis der Bank. Demnach seien Gewinne aus strukturierten Produkten in einem personell kaum besetzten Büro in Dubai angefallen, während in Zürich Dividenden von 500 Millionen Franken ausgeschüttet worden seien. Der geplante Umzug nach Zug beendet eine rund hundertjährige Präsenz der Familienbank in Zürich. Der Zürcher Finanzvorstand Richard Wolff Leupi wird kritisiert, weil er keinen Anlass sehe, sich besonders um den Verbleib von Vontobel zu bemühen; UBS und Julius Bär blieben der Stadt erhalten.

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