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Kanton verhindert Tempo 30 auf Rosengartenstrasse – doch die Stadt gibt nicht auf

TSRI
Kanton verhindert Tempo 30 auf Rosengartenstrasse – doch die Stadt gibt nicht auf

Themen: CH-Politik, Klima&Energie, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Die Stadt Zürich akzeptiert vorerst, dass auf der Rosengartenstrasse kein Tempo 30 eingeführt wird. Der Regierungsrat hatte im September die geplante Verkehrsberuhigung und neue Fussgängerstreifen gestoppt. Die Stadt will den Tempo-30-Entscheid nicht ans Verwaltungsgericht weiterziehen, weil dies die Umsetzung weiter verzögern würde. Stadträtin Karin Rykart verweist auf die rund 55'000 Fahrzeuge täglich, die durch ein Wohnquartier fahren, sowie auf 3000 lärmexponierte Bewohnerinnen und Bewohner; bei 1000 liege die Belastung über dem Alarmwert. Gegen das Nein zu zwei geplanten behindertengerechten Fussgängerquerungen mit Lichtsignalen will der Stadtrat dagegen Beschwerde einreichen. Der Kanton befürchtet durch Fahrbahnverengung und zusätzliche Ampeln mehr Staus und betrachtet bestehende Unter- und Überführungen als ausreichend. Stadträtin Simone Brander hält diese wegen Treppen und steiler Rampen für Menschen mit Behinderungen für benachteiligend.

tsri.ch

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