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Kantonsrat will Aktionsplan und Klimaanlagen gegen die Hitze

TSRI
Kantonsrat will Aktionsplan und Klimaanlagen gegen die Hitze

Themen: CH-Politik, Klima&Energie, Gesundheit

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der Zürcher Kantonsrat hat zwei Postulate gegen die Folgen hoher Temperaturen überwiesen. SP, EVP, Grüne und AL verlangen vom Regierungsrat die Prüfung eines Hitzeaktionsplans. Als Vorbild dient Genf: Dort sollen unter anderem Nebelduschen in Parks, Hinweise auf klimatisierte Museen und Kinos sowie tägliche Anrufe bei über 75-Jährigen während Hitzewellen helfen. Zürich soll zudem prüfen, wie Einrichtungen mit besonders gefährdeten Menschen ausreichend gekühlt werden können. Das Postulat wurde ohne Diskussion angenommen. Auch ein FDP-Postulat für lockerere Vorschriften bei fest installierten Klimaanlagen erhielt Zustimmung. Der Regierungsrat soll insbesondere flexiblere Anforderungen an Gebäude prüfen. Derzeit benötigen solche Anlagen eine Bewilligung und unter anderem einen automatischen aussenliegenden Sonnenschutz. Der Regierungsrat hatte bereits eine Lockerung vorgeschlagen, will aber an diesem Sonnenschutz festhalten. Die FDP verweist darauf, dass ältere Menschen oft in Gebäuden wohnen, welche die geltenden Anforderungen nicht erfüllen. Zudem sollen mobile, lautere und weniger ökologische Geräte vermieden werden.

tsri.ch

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