Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik, Klima&Energie
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
138 im Kanton Zug ansässige Unternehmen haben Fördergesuche von insgesamt 1,7 Milliarden Franken eingereicht. Bis 2028 stehen dafür jährlich höchstens 150 Millionen Franken bereit, weshalb die beantragten Beiträge deutlich gekürzt werden müssen. Der Fördertopf entstand als Reaktion auf die OECD-Mindeststeuer von 15 Prozent für Grosskonzerne mit mindestens 750 Millionen Euro Umsatz. In Zug stieg deren Unternehmenssteuer dadurch von 12 auf 15 Prozent. Die Ergänzungssteuer dürfte 2024 brutto rund 200 Millionen Franken einbringen; ein Viertel davon geht an den Bund. Gefördert werden Nachhaltigkeits- und Innovationsleistungen: Für CO₂-Einsparungen in der Lieferkette zahlt der Kanton 30 Franken pro Tonne, bei Forschung und Entwicklung übernimmt er Teile der Personal- und Infrastrukturkosten. Die meisten Gesuche betreffen Nachhaltigkeit. Einzelne Auszahlungen will der Kanton wegen Steuer- und Amtsgeheimnis nicht veröffentlichen, jedoch einen zusammenfassenden Bericht vorlegen.