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kontertext: Israel kann nicht jüdisch und demokratisch sein

Infosperber
kontertext: Israel kann nicht jüdisch und demokratisch sein

Themen: Demokratie, Gesellschaft

Regionen: International, Westasien

Der Kommentator deutet die auf 80 Prozent gestiegene Wahlbeteiligung israelischer Palästinenser als Zeichen politischer Reife. 2022 hatten laut ihm nur 53 Prozent dieser Bevölkerungsgruppe gewählt. Trotz Diskriminierung unter Netanyahus Regierungen und der Ereignisse in Gaza sowie im Westjordanland hätten sich viele für eine Beteiligung an Israels politischem System entschieden. Zusammen mit den Stimmen für Gadi Eisenkots Bündnis bildeten die arabischen Parteien nach seiner Darstellung eine Mehrheit gegen Netanyahus rechtsextreme Koalition. Eisenkot wolle Netanyahu zwar ablösen, zugleich aber Vertreter der israelischen Araber aus der Politik ausschliessen. Der Kommentator hält dies für unvereinbar: Der Ausschluss von rund einem Fünftel der Bevölkerung aufgrund ethnischer Zugehörigkeit widerspreche demokratischen Prinzipien. Israel könne Jüdinnen und Juden schützen, dürfe aber nicht als jüdisch definierter Staat organisiert sein.

www.infosperber.ch

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