Themen: Innen-Politik
Regionen: International, Europa
Der mutmassliche Täter der tödlichen Schiesserei in Krakau war laut Polens Innenminister Marcin Kierwiński von rechtsextremen Ideologien fasziniert und vertrat sehr radikale Ansichten. Der polnische Staatsbürger handelte nach Angaben der Polizei allein. Bei der Tat trug er militärähnliche Kleidung und eine kugelsichere Weste. Ermittler fanden in seinem Auto weitere Waffen und Munition. Während der Fahrt über den Hauptmarkt schoss der Mann auch auf ein vorbeifahrendes Tram. Krakaus Stadtpräsident Lukasz Gibala ordnete eine offizielle Trauerzeit bis Mittwoch an. In Warschau wurden die Sicherheitsvorkehrungen in der Altstadt verschärft.