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Krankenkassenprämien in der Schweiz: Sparziele und magere Bilanz

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Krankenkassenprämien in der Schweiz: Sparziele und magere Bilanz

Themen: Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Der von Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider 2024 eingesetzte Runde Tisch zur Dämpfung der Krankenkassenprämien zieht nach zwei Jahren eine magere Bilanz. Ärzteschaft, Spitäler, Pharmaindustrie, Versicherer und BAG trafen sich fünfmal, legten aber bislang keine bezifferbaren Einsparungen vor. Das Sparziel von 300 Millionen Franken für 2025 entsprach lediglich 0,5 Prozent der Grundversicherungskosten von 58,4 Milliarden Franken; laut BAG betreffen die Ziele vor allem 2026 und teilweise 2027, weshalb Daten zur Wirkung fehlen. Ende Oktober beschloss das Gremium sechs Massnahmen, diesmal ohne Einsparziel und ohne klare Bewertungsmethode. Potenzial sieht der Kommentar bei transparenten Implantat-Rechnungen: Gleiche Knieprothesen kosteten je nach Spital 929 oder 5700 Franken. Weitere Ansätze sind mehr ambulante Eingriffe und die Entlastung von Notfallstationen. Ab 2027 sollen freiwillige Massnahmen an die Stelle jährlicher Sparpläne treten.

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