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Kurswechsel vom Kanton verlangt

Frutiglaender
Kurswechsel vom Kanton verlangt

Themen: CH-Politik, Umwelt

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Die Vereinigung zum Schutz von Wild- und Nutztieren vor Grossraubtieren des Kantons Bern verlangt einen grundlegenden Kurswechsel im Umgang mit schadhaften Wölfen. Behörden dürften Abschussverfügungen nicht erlassen und deren Umsetzung anschliessend unnötig verzögern, heisst es in ihrer Mitteilung. Als Beispiel nennt sie den Wolf M574 im Oberhasli: Nach mehreren Rissen geschützter Nutztiere seien die Voraussetzungen für einen Abschuss erneut festgestellt worden. Einzelne Wölfe verursachten wiederholt Schäden, verlören ihre natürliche Scheu und hielten sich teilweise nahe bei Siedlungen auf. Für Tierhalter bedeute dies Verluste und Unsicherheit. Die Vereinigung fordert vom Berner Regierungsrat und vom Jagdinspektorat, bewilligte Abschüsse auffälliger und schadhafter Wölfe rasch umzusetzen. Zudem solle die kantonale Jägerschaft konsequent in die Regulierung einbezogen werden. Diese verfüge über Revierkenntnisse und Erfahrung im Wildtiermanagement. Das Wolfsmanagement müsse die Lage in Bergregionen und die Sorgen der Bevölkerung stärker berücksichtigen.

Frutiglaender

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