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L’affinage selon Claude et Michel Luisier, ou comment «soigner les fromages» pour leur apporter du goût

letemps.ch
L’affinage selon Claude et Michel Luisier, ou comment «soigner les fromages» pour leur apporter du goût

Themen: Leben, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Wallis/Graubünden

Claude Luisier und sein Sohn Michel führen in Leytron einen Familienbetrieb zur Veredelung von Alpkäse. In den gewölbten Kellern eines alten Dorfhauses lagern Hunderte von Laiben aus Alpen wie Odonne, Chassoure, La Pâle, Tsalan d’Arbaz und Savolaire. Jährlich werden dort etwa 40 Tonnen Alpraclette während zwei bis sechs Monaten gereift. Die Dauer richtet sich nach dem optimalen Reifegrad: Zu früh sei der Käse noch nicht bereit, zu spät könne er ungeniessbar werden, erklärt Claude Luisier. Fehlgeschlagene Versuche hätten auch zur Entsorgung einzelner Stücke geführt. Das Team behandelt die Laibe zweimal wöchentlich mit Salzlake; Maschinen verkürzen inzwischen den Arbeitsaufwand. Entscheidend für den richtigen Zeitpunkt bleibe jedoch die Erfahrung, bei Alpraclettes auch ein prüfender Druck mit dem Daumen. Der über soziale Netzwerke bekannte Walliser versteht seine Arbeit vor allem als Pflege des Käses.

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