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Lateinamerika sucht das Heil bei der Rechten

Infosperber
Lateinamerika sucht das Heil bei der Rechten

Themen: Partei-Politik, Demokratie, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, Südamerika

Romeo Rey beschreibt einen politischen Rechtsruck in Teilen Lateinamerikas. In Kolumbien gewann der Rechtsextreme Abelardo de la Espriella die Stichwahl laut dem Text knapp gegen Iván Cepeda; das linke Lager erhob Vorwürfe von Unregelmässigkeiten bei der Stimmenzählung. In Peru setzte sich Keiko Fujimori mit einem Vorsprung von rund 50’000 Stimmen gegen Roberto Sánchez durch, der eine Neuauszählung fordert. Der Autor deutet den Erfolg konservativer und libertärer Kräfte als Reaktion auf Korruption, Unsicherheit und enttäuschte Erwartungen an linke Regierungen. Als Vorbilder nennt er Javier Milei und El Salvadors Präsidenten Nayib Bukele. Demgegenüber regieren in Brasilien und Mexiko weiterhin gemässigt linke Kräfte. Uruguay wird als Beispiel für stabile, friedliche Machtwechsel und schrittweise Reformen dargestellt. In Guatemala kämpft Präsident Bernardo Arévalo laut dem Text gegen ein Justizkartell, während in Bolivien indigene Bauern gegen neoliberale Auflagen bei IWF-Verhandlungen protestierten und nach vier Wochen Strassenblockaden räumten.

Infosperber

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