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«Le aziende farmaceutiche continuano a versare milioni ai medici»

ticinonews.ch
«Le aziende farmaceutiche continuano a versare milioni ai medici»

Themen: Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Pharmaunternehmen haben 2025 in der Schweiz 234 Millionen Franken an Ärztinnen und Ärzte, Spitäler sowie Patientengruppen bezahlt. Die Zahlungen betrafen unter anderem Kongressteilnahmen, Unterkunftskosten, Honorare und Beratungen. Gegenüber 2024 ging die Summe um 28 Millionen Franken zurück; als Hauptgrund nennt der Beobachter weniger grosse Forschungskooperationen. Seit 2014 veröffentlichen mehr als 60 Unternehmen solche Zahlungen, die sich insgesamt auf 2,1 Milliarden Franken belaufen. AstraZeneca zahlte mit 27,4 Millionen Franken zum zweiten Mal in Folge am meisten, gefolgt von Novartis mit 26,4 Millionen und Roche mit 25,6 Millionen. Pfizer halbierte seine Zahlungen auf 11,3 Millionen Franken und reduzierte vor allem grosse Forschungszusammenarbeiten. Der Beobachter verweist auf mögliche Interessenkonflikte: Gesponserte Ärzte verschrieben nachweislich häufiger teure Originalmedikamente statt Generika. Weder das Bundesamt für Gesundheit noch Branchenverbände kontrollierten laut Beobachter die Einhaltung der Regeln.

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