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Le TGV espagnol, de la fierté nationale au drame: l’accident ébranle la campagne électorale

letemps.ch
Le TGV espagnol, de la fierté nationale au drame: l’accident ébranle la campagne électorale

Themen: Technologie, Partei-Politik

Regionen: International, Europa

Beim Zusammenstoss zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Urda in der Provinz Toledo sind mindestens 74 Menschen ums Leben gekommen, mehr als hundert wurden verletzt. Ein Zug der staatlichen Renfe prallte mit hoher Geschwindigkeit auf einen Zug des privaten Unternehmens Iryo, der nach einer Computerpanne auf demselben Gleis zum Stillstand gekommen war. Rettungskräfte suchten am Donnerstag weiter in den zerstörten Waggons nach Toten. Spanien verhängte drei Tage Staatstrauer. Die Katastrophe erschüttert auch den Wahlkampf, da die Spanierinnen und Spanier in einem Monat wählen sollen. Mit Ausnahme der rechtsextremen Vox setzten alle Parteien ihre Wahlkampfauftritte aus. Es ist bereits der zweite schwere Unfall auf der Strecke Madrid–Sevilla innerhalb eines Jahres: Im Januar starben bei einer Kollision nach einer Entgleisung bei Adamuz 46 Menschen. Zuvor hatte Spaniens Hochgeschwindigkeitsbahn während 35 Jahren keinen tödlichen Unfall verzeichnet.

www.letemps.ch

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