Themen: Partei-Politik, Wirtschaft/Finanzen, Demokratie
Regionen: International, Nordamerika
Vor den Zwischenwahlen vom 3. November werden in den USA alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus, ein Drittel des Senats sowie zahlreiche Ämter auf Ebene der Bundesstaaten neu bestimmt. Der Wahlkampf kostete landesweit mehr als 11 Milliarden Dollar und war von gegenseitigen Beschimpfungen geprägt. Donald Trump will die Kontrolle über den Kongress behalten, obwohl Umfragen auf einen deutlichen Rückschlag für seine Partei hindeuten. Viele Wählerinnen und Wähler sind laut dem Kommentar enttäuscht von seiner Bilanz. Zwar gilt die Grenze für seine Anhängerschaft als geschlossen, doch die Inflation und die Benzinpreise seien gestiegen, die Staatsverschuldung habe erstmals 40 Billionen Dollar überschritten, und zahlreiche Menschen hätten den Zugang zu bezahlbarer Krankenversicherung verloren. Zölle belasteten Konsumenten und kleine Unternehmen. Zudem dauere der Krieg in der Ukraine an, während der Präsident das Land in einen neuen Krieg mit Iran geführt habe. Trump weist Verantwortung zurück und erklärt, er könne nur durch Wahlbetrug verlieren. Ein eindeutiges Resultat wird deshalb als besonders wichtig dargestellt.