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Luzern pumpt mehr Geld in krankende Kinos – und Kulturhäuser

Zentralplus
Luzern pumpt mehr Geld in krankende Kinos – und Kulturhäuser

Themen: Kultur, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Die Stadt Luzern will in den Jahren 2027 bis 2030 insgesamt 13,8 Millionen Franken für mittelgrosse Kulturbetriebe bereitstellen. Neben Häusern wie Südpol und Kleintheater sollen besonders die verbliebenen Kinos gestärkt werden. Hintergrund sind frühere Schliessungen von Limelight, Atelier, Piccolo, Rex, ABC und Moderne sowie die ungewisse Zukunft des Capitol nach 2027. Laut Stadt haben Coronapandemie, Streamingboom und höhere Kosten für Mieten, Strom und Löhne die Kinos belastet. Die Besucherzahlen liegen schweizweit weiterhin unter dem Niveau von 2019, auch wenn die Zentralschweiz vergleichsweise stabil ist. Die Stadt betrachtet Kinos als Begegnungsorte und Beiträge zur kulturellen Bildung und zum öffentlichen Diskurs. Besonders Stattkino und Bourbaki-Kinos bieten Arthousefilme, Programmreihen sowie lokale, nationale und internationale Produktionen. Der Stadtrat hält öffentliche Unterstützung für nötig, um weitere Leinwandverluste zu verhindern.

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